Denn der Horizont war nur ein Strich in der Landschaft, kein Ende kein Ziel!

Samstag, 11. August 2012

... nie werd ich 27.

Hey, dieser Post wird wohl etwas anders Strukturiert sein, wie meine Letzten.
Ich hoffe das stört euch nicht wirklich, denn diesmal werde ich auch eine kurze Zusammenfassung meines Tages davor hängen, irgendwie ein bisschen gegen meine 'Regeln' aber naja... ich wüsste nicht mit wem ich sonst darüber reden sollte. Klingt schlimm, aber eigentlich war der gestrige Tag von dem ich erzähle ziemlich schön.

Der Tag fing ehrlich gesagt eher unspektakulär an, was will man erwarten, denn es sind (Sommer-) Ferien. Zeit für all die Menschen, die aufgrund ihres kleinen Egos aber 'Hammer'-Körper jeden Tag mindestens 20 Bilder bei Facebook hochladen, auf denen sie leicht bekleidet mit ihren coolen Typen am Strand liegen. Klingt cool, ist es aber weniger als so mancher glauben mag. Egal, nicht das Thema. Ich war nen bisschen mit meiner Familie unterwegs, IKEA und so nen kram. Wenn man Bock hat sich durchs absolute Straßenchaos zu bewegen hab ich nen echten Tip : Fahrt einfach ein bisschen in Bielefeld durch die Gegend, Spaß pur.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei IKEA finde ich grundsätzlich immer irgendwas, was ich nicht brauche, aber umbedingt haben will.
Der Abend versprach eigentlich weniger Spannend zu werden, aber irgendwie haben wir (mein Freund und Ich) es hinbekommen, dass sich doch noch jemand bereit erklärte seinen Abend mit uns zu verbringen und ich muss sagen, es war einer der schönsten den ich je hatte. Man konnte sich einfach super Unterhalten und es kam mir so vor als würde ich den Jungen schon ewig kennen (ich kenne Ihn ca. seit einer Woche, nachdem mein Freund diesen zu mir zum Grillen eingeladen hat). Es war einfach nur schön. Wir waren erst in ner Siffkneipe und danach noch nen bisschen bei Ihm, das war echt (jetzt hau ich das schlimmste Wort überhaupt raus) coolio. Fertig!

Kennt ihr dieses Hitzegefühl, mega schlimm, kann es nicht zuordnen. Es türmt sich auf, von innen, gegen mich, gegen alle meine Werte, gegen alles was ich Liebe und gegen alles was Bedeutung für mich hat. Entkommen kann ich nicht, es ist dieser Druck, er kommt zurück, Tag für Tag, es wird nicht besser, er war fast weg dieser stechende Schmerz, trotzdem kam er zurück.
Ich hab mich lange an den Schmerz gewöhnt, doch war froh diesen los zu sein, jetzt ist er da und ich heiße Ihn willkommen. Ich hab es zurück, mein altes Leben, bin froh voller Schmerz, Hitze und Durck zu sein. Halte dem Druck stand, wehre mich nicht, lasse es passieren, er flutet alles in mir. Trotzdem trockne ich von innen aus. Ringe nach Luft, doch sie ist zu fern. Er nimmt mir alles, meine Werte, alles was ich Liebe und was von Bedeutung ist, doch am schlimmsten, er nimmt mir mich.

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